News erstellt am 14-08-10, 18:00 Uhr (Alter: 8 yrs)
Berufsfeuerwehrtag der Jugendfeuerwehr Winden

28 Stunden erlebten die Jugendlichen den Alltag einer Berufsfeuerwehr



Am 13. August war es mal wieder soweit: Der vierte Berufsfeuerwehrtag der Jugendfeuerwehr Winden stand vor der Tür.
28 Stunden den Alltag der Berufsfeuerwehr erleben ist gar nicht so einfach. Für die 11 Mitglieder der Jugendfeuerwehr bedeutete dies eine Menge Arbeit. Neben Theorie, Praxis, Übungen, Dienstsport und Wettkämpfen stand natürlich auch Freizeit und Spiele auf dem Dienstplan.
Das Feuerwehrgerätehaus wurde von den 5 Mädchen und 6 Jungen in eine vollständige Feuerwache umfunktioniert. Hierfür wurde eine ständig besetzte Funkleitstelle eingerichtet, die Fahrzeuge entsprechend beladen, der Jugendraum zum Schulungsraum umfunktioniert und Schlafmöglichkeiten im Bürgerhaus geschaffen.
Kurz nach Dienstantritt unterbrach schon der erste Einsatz die Theoriestunde: Brandeinsatz Zugalarm! Die beiden Fahrzeuge rückten zu einem Waldbrand aus, wobei sich herausstellte, dass an der Einsatzstelle die Wasserversorgung nicht sichergestellt werden konnte. Dank des nachalarmierten Tanklöschfahrzeuges der Kameraden aus Nassau konnte der Einsatz erfolgreich beendet werden.
Auch in den weiteren Stunden standen verschiedenste Einsätze auf dem Programm: Ein Kellerbrand mit einer vermissten Person, ein Tierrettung aus einem Baum und nicht zuletzt auch eine Personensuche im Wald.
Am Ende des Berufsfeuerwehrtages waren sich alle Beteiligten einig: Das vorhandene feuerwehrtechnische Wissen der Jugendlichen konnte in den 28 Stunden vertieft und praktisch angewendet werden. Als Team konnten alle Einsätze erfolgreich abgearbeitet werden und der Spaß kam natürlich auch nicht zu kurz.
Abschließend möchte die Jugendfeuerwehr sich noch bei allen Beteiligten bedanken, die diesen Berufsfeuerwehrtag ermöglicht haben. Dazu gehören nicht nur die Betreuer und die aktiven Kameraden der Einheit Winden, sondern besonders auch die Kameraden der Einheit Nassau, die mit Material und Personal die Jugendlichen unterstützt haben, und die Eltern, die mit Kuchen und Salatspenden die Verpflegung unterstützt haben.